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Pizza Greco

16/05/2011

Auf einem Teigfladen kann man immer wieder anderes kombinieren. Diesmal eine griechisch angehauchte Variante.

Zutaten: (2 Personen)
Teig:
160 g Mehl (ich nehme gerne Type 550, das normal 405er geht natürlich auch)
1/2 Würfel frische Hefe
Prise Zucker
1/2 TL Salz
ein kräftiger Schuss Olivenöl
100 ml lauwarmes Wasser
Belag:
etwas Tomatensauce (aus Tomatenmark, wenig Wasser, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl kurz durchgekocht)
etwas Gyros-Würzer
150 g gemischtes Hackfleisch
Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle, Knoblauchgranulat
1 Zwiebel
1 gegrillte, eingelegte Paprika (Glas)
schwarze Oliven
Peperoni
Feta-Käse (bitte wirklich Schaf und kein „Hirtenkäse“ aus Kuhmilch)

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten in einer Schüssel mischen und gut durchkneten; mind. 30 min gehen lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat und schön locker ist.
Nochmal mit bemehlten Händen durchkneten und in zwei Stücke teilen. Zu Kugeln formen und kreisförmig ausrollen. Arbeitsplatte, Hände und Nudelholz immer schön mit Mehl bestäuben, damit’s nicht klebt. Teig auf ein Backblech oder besser auf zwei kleine Pizzableche (mit Löchern im Boden) legen und nochmal gehen lassen.
Tomatensauce mit Gyros-Wüerzer nachwürzen (bitte darauf achten, dass keine Geschmacksverstärker oder Aromen drin sind) und dünn auf dem Teig verteilen.
Hackfleisch in einer Pfanne mit etwas Öl krümelig anbraten.
Zwiebel pellen und in Ringe schneiden.
Paprikaschote aus dem Glas abtropfen und in Streifen schneiden.
Oliven und Peperoni abtropfen, Oliven in Scheiben, Peperoni in Ringe schneiden.
Hackfleischbrösel auf die Tomatensauce streuen. Zwiebelringe, Paprikastreifen, Oliven und Peperoni darüber verteilen.
Feta darüber bröckeln.
Den Ofen auf 230°C vorheizen, die Pizzen hineinschieben und mit Umluft in wenigen Minuten garen. Wenn zwei Pizzableche benutzt werden (und damit auch zwei Roste, weil die beiden nicht nebeneinander passen), nach einiger Zeit oben und unten vertauschen, damit beide braune Böden bekommen.

Tipp: Wenn man ausreichend Zeit hat oder einen Teil der Arbeit schon früher erledigen will, kann man den Hefeteig auch mit weniger Hefe und kaltem Wasser ansetzen. Dann zwei Stunden gehen lassen. Oder im Kühlschrank noch länger. Der Teig wird schön elastisch und geht gut auf.

Spaghetti mit Thunfisch und Erbsen

12/05/2011

Schnell und lecker und farblich fröhlich.

Zutaten: (2 Personen)
200 g Spaghetti
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Dose Thunfisch
100 g TK-Erbsen
1 – 2 EL Tomatenmark
150 ml Wasser
1 TL Instant-Gemüsebrühe (Bio)
Pfeffer, Cayennepfeffer
Oregano, Basilikum (getrocknet)
100 ml Sahne
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Spaghetti nach Packungsbeilage kochen.
Zwiebel pellen, würfeln und im Olivenöl glasig anschwitzen.
Thunfisch abtropfen lassen, zerpflücken und zugeben.
Erbsen (gefroren) und Tomatenmark in den Topf geben, kurz anschwitzen und mit Wasser ablöschen.
Gemüsebrühe, Gewürze und Kräuter zu geben und alles ca. 10 min sanft köcheln lassen.
Sahne unterrühren, kurz durchkochen und nochmal kräftig abschmecken.
Nudeln abgießen, auf die Teller verteilen und mit der Sauce und – wer mag – etwas frisch geriebenem Parmesan servieren.

Wer es noch gesünder möchte: Dazu passt zusätzlich ein grüner Salat.

Schweinefilet in französischer Senfsauce

10/05/2011

Am Sonntag gab’s natürlich nicht nur die Tomatenessenz.
Es gab ein Gericht, das wir vor Jahren mal in Frankreich in einem kleinen Restaurant in einem Dörfchen mit vielleicht zehn Häusern gegessen haben. Schon beim Essen haben wir überlegt, welche Zutaten darin stecken. Und zu Hause haben wir eine Weile herumprobiert, bis dann diese Kombination entstanden ist. Dabei ist es so einfach.
Die Menge ist für ein Paar und die Mutti gedacht – schließlich war Sonntag Muttertag. 😉

Zutaten: (3 Personen)
1 großes Schweinefilet (550 – 600 g)
Olivenöl, 1 TL Butter
Salz, Pfeffer aus der Mühle
französischer grober Senf „à l’ancienne (Senfkörner in Essig, recht sauer)
1 TL Honig
2 TL Instant-Gemüsebrühe (Bio)
250 ml Wasser
100 ml Sahne
2 TL mittelscharfer Senf
evtl. etwas Saucenbinder

Zubereitung:
Schweinefilet in Medaillons schneiden, Salzen und Pfeffern.
In einer Pfanne Öl und Butter erhitzen und die Medaillons darin anbraten. Groben Senf zugeben und kurz mitbraten (dann geht ein Teil der Säure verloren), Honig, Wasser und Gemüsebrühe zugeben, umrühren und mit Deckel 5 – 10 min sanft garen.
Sahne und mittelscharfen Senf einrühren, noch einen Moment durchziehen lassen. Wem die Sauce zu dünnflüssig ist: entweder in der offenen Pfanne reduzieren oder mit etwas Saucenbinder andicken.
Dazu passen gebratene Kartoffelwürfel (wer mag mit etwas Rosmarin) und ein Ratatouille (Schmorgemüse aus Paprika, Zucchini, evtl. Aubergine und Tomatenmark).

Jedes Mal, wenn ich dieses Gericht zubereite, sitze ich wieder auf der Terrasse des kleinen französischen Restaurants. Auch Urlaubserinnerungen gehen durch den Magen.

Tomatenessenz als „Gruß aus der Küche“

08/05/2011

Wem eine „große“ Vorsuppe zuviel ist, dem gefällt vielleicht diese Tassen-Variante.

Zutaten:
5 – 6 große, sehr reife Tomaten
grobes Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
1 TL Zucker
1 Schuss Olivenöl
Oregano und Basilikum (getrocknet)

Zubereitung:
Alle Zutaten und ca. 50 ml Wasser in einen Topf geben, Deckel schließen und bei schwacher Hitze ca. 30 min köcheln. Abkühlen lassen (z.B. über Nacht).
Ein feines Sieb über einen Topf hängen, die gegarten Tomaten hineingeben und in aller Ruhe abtropfen lassen. Nicht ausdrücken, die Tomatenbrühe soll dünn und fast klar sein.
Die Brühe langsam erhitzen und evtl. nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In Espressotassen servieren.

Die Tomatenreste können in eine Schüssel passiert werden, evtl. mit etwas Tomatenmark versetzt einreduziert und als Tomatensauce für die nächste Pizza verwendet werden.

Tsaziki zum Grillen

07/05/2011
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Viel Arbeit im Garten und anschließend gemütlich an den Grill.
Dazu habe ich die fertig marinierten Grillsteaks beim Metzger meines Vertrauens geholt. Außer Salat und Baguette oder Fladenbrot gehört bei uns eine Art Tsaziki dazu.

Zutaten:
250 g Magerquark
150 g Naturjoghurt
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle
gemischte Kräuter, vor allem Schnittlauch
1 – 2 Knoblauchzehen
1 Stück Salatgurke

Zubereitung:
Quark und Joghurt mit dem Zitronensaft glattrühren.
Salz, Pfeffer und Kräuter zugeben.
Knoblauch pellen und durch die Presse drücken.
Gurke schälen, in feine Würfel schneiden oder in Streifen hobeln und ausdrücken (sonst verwässert sie die Quarkmasse).
Alles gut vermischen, mindestens eine Stunde durchziehen lassen und nochmal kräftig abschmecken.

Manchmal lasse ich die Gurke einfach weg, dann habe ich eine Art Kräuterquark-Joghurt, der sich gut als Dip verwenden lässt.

Chili con carne

06/05/2011

Ich mag Eintöpfe. Und ich mag Gemüse und Kartoffeln. Deshalb ist unsere Chili-Variante gegenüber dem Original entsprechend angereichert.

Zutaten:
500 g gemischtes Hackfleisch
2 Zwiebeln
2 – 3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 kl. Dosen Kidney-Bohnen
1 – 2 rote Paprikaschoten (oder 1 rote / 1 grüne)
Mais aus der Dose
4 – 5 Kartoffeln
500 g passierte Tomaten
3 TL Instant-Gemüsebrühe (Bio)
Cayennepfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch pellen und würfeln. Paprikaschoten putzen und in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Bohnen abschütten und abspülen (die sind sonst so schleimig).
Öl in einem großen Topf erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Etwas bräunen, dann Zwiebelwürfel zugeben und mitbraten.
Salzen, pfeffern, Knoblauch und Gemüse zugeben und kurz anschwitzen.
Die passierten Tomaten und ca. 250 ml Wasser, Gemüsebrühe und Cayennepfeffer in den Topf geben und bei schwacher Hitze ca. 20 min sanft köcheln lassen.
Kräftig abschmecken und mit etwas Baguette oder Fladenbrot servieren.

Wir mögen es, ein bisschen geriebenen Käse auf unser Chili zu streuen. Der zieht so schöne Fäden beim Essen.
Außerdem kann man die Tabasco-Flasche auf den Tisch stellen, so dass jeder sich die Schärfe seiner Portion aussuchen kann.
Ach ja, hier gibt’s keine Portionsangaben, weil man alle Zutaten in den Mengen variieren kann. Und wenn was übrig bleibt, lässt es sich gut einfrieren und beim nächsten Mal geht das Kochen dann ganz schnell.

Heute fällt Kochen aus …

05/05/2011

… weil mein Schatz dienstlich essen geht und ich mir eine Leberknödelsuppe heiß gemacht habe.
Fertiggericht? Ich? Ja, kann passieren. Aber der Salat dazu war selbstgemacht.